Über mich

  • Ich unterstütze Familien, die von FASD betroffen sind. 
  • Ich berate Profis, die mit FASD zu tun haben.
  • Ich leiste "Übersetzungsarbeit": FASD-Kind - Welt / Welt - FASD-Kind


Ich bin eine Expertin auf meinem Gebiet. Aber an der Uni habe ich das nicht gelernt. 

Ich habe 1994 einen kleinen Jungen mit FASD kennengelernt - und ignoriert.

Er saß sehr verstört, still und ganz alleine an einem Tisch in der ersten Klasse in der Grundschule. Ganz vorne, damit die Lehrerin ihn immer im Blick hatte. Meist saß eine Praktikantin oder eben ich, als Vikarin in der Ausbildung, neben ihm. Er konnte nicht richtig sprechen. Rechnen und Schreiben zu lernen, war eine große Herausforderung für ihn. Meine Mentorin, die Klassenlehrerin, sagte mir, er habe FAS, weil seine Mutter Alkoholikerin sei. So glaubte ich in den folgenden Jahren FAS / FASD entsteht nur durch Alkoholismus. Von diesem Irrtum erfuhr ich erst, als ich mich viele Jahre später auf den Weg machte, FASD-Expertin zu werden. 

Das zweite Kind mit FASD, dass ich erlebte, war ein kleines Mädchen von 4 Jahren. Es schrie und schrie und schrie, den halben Tag lang - schrill und laut. An dieses Kind dachte ich, als mein kleines Mäuschen in meine Familie kam. Aber ich wusste nichts von FASD /FAS und verließ mich auf die Experten. Ich fragte in den folgenden Jahren immer wieder Experten um Rat. Und ich habe mich auf deren Antworten verlassen. Warum auch nicht? Ich glaubte damals, jeder Sozialarbeiter, jeder Kinderarzt, jeder Psychiater, jeder Therapeut - einfach alle, die beruflich mit Kindern zu tun haben - kennen FASD. Sie ahnen es bestimmt schon: ich bekam falsche Auskünfte. Und vor allem: ich bekam keine Hilfe.


Getreu dem Motto "Hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott!", habe ich mich schließlich auf den Weg gemacht FASD-Expertin zu werden. Ich war nicht daran interessiert die Welt zu retten, ein Buch zu schreiben oder andere über FASD aufzuklären. Mein Motiv war: ich wollte mein Kind verstehen und meinem Kind helfen. 

Um von der FASD-Expertin "in the house" zur "outdoor-Beraterin" zu werden, hat es vor allem eins gebraucht: zwei Mütter. 


Alles, was ich heute für Eltern, Profis und Kinder mit FASD tun darf, verdanke ich diesen beiden Frauen. Beide waren klug und im Beruf erfolgreich und beide fragten Sie sich, warum klappt es mit meinem Kind nicht? Was könnte ich verändern? Aus diesem Anstoß entstand mein erster FASD-Elternkurs. 


Heute helfe ich Eltern von Kindern mit FASD -

leiblichen Eltern, Adoptiveltern und Pflegeeltern - in meiner Praxis für Systemische Beratung und in Elternseminaren dabei, ihre Kinder besser zu verstehen und den Stress zu Hause zu reduzieren. 

Sie sind nicht durch Zufall hier gelandet. 

Ich freue mich, das Ihr Weg Sie hierher geführt hat. 

  • Sie wollen herausfinden, wie Sie Ihr Kind mit FASD erfolgreich erziehen können?
  • Sie brauchen Klarheit für wichtige Entscheidungen?
  • Sie wollen neue Lösungen entwickeln?
  • Sie wollen neue Möglichkeiten entdecken?
  • Sie wollen weniger Stress?
  • Sie wollen verstehen können, was los ist?
  • Sie möchten nicht mehr das Gefühl haben zu versagen?
  • Sie wollen die Zügel wieder in der Hand haben?


Ich kann Ihnen dabei helfen, denn ich habe Pädagogik, FASD und Beratung von der Pike auf gelernt.


Theologie-Studium mit Nebenfach Pädagogik in Wuppertal und Bonn. Ausbildung im Evangelischen Predigerseminar Bad Kreuznach in Seelsorge und Pädagogik. Gemeindearbeit als Pastorin ganz klassisch: von der Taufe bis zur Altenstube. Unterricht von der Grundschule bis zu KonfirmandInnen in der Pubertät.

Später Referentin für Kirchliche Erwachsenenbildung: Workshops, Seminare und Vorträge. Ausbildung in psychodramatischem Bibliodrama. Beschäftigung mit AD(H)S und Hochbegabung.

Seit 2016 FASD-Elternkurse und Fortbildungen für Teams. Fortbildung in Trauma-Pädagogik, um über meinen FASD-Tellerrand zu schauen. 2020 erscheint mein Fachbuch "Das FASD-Elternbuch". Seit 2020 selbständig in eigener Beratungspraxis und Beginn der Ausbildung zur systemischen Beraterin (DGSF). 

Ich engagiere mich im Verein FASD Deutschland e.V. und mache als Ehrenamtliche in der Region Viersen / Krefeld FASD-Prävention zum Thema: Wenn schwanger, dann Zero! FASD geht uns alle an!

Wir werden in unserem Land - Alkohol ist unsere Droge Nr. 1 - wahrscheinlich nie erreichen können, dass keine Babys mehr mit FASD geboren werden. Aber ob wir sie nach ihrem Start ins Leben ein zweites Mal zum Opfer machen, weil wir FASD nicht wahr haben wollen, oder ob wir ihnen eine Chance auf Teilhabe und Lebensglück geben, dass haben wir in der Hand. 

Sabine Leipholz / Uwe Kamphausen

Das FASD-Elternbuch.
Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder


Schulz-Kirchner Verlag, 2020

Systemische Beratung 
Sabine Leipholz


Ich bin gespannt auf Ihr Anliegen und freue mich darauf, mit Ihnen Lösungen zu finden.

0 2163 499 7082
fasd-elternkurse@t-online.de